Geschichte der Burg Wohldenberg

burg_front_3.jpg

Die Anfänge

Zur frühen Geschichte der Burg Wohldenberg gibt es leider keinerlei Angaben. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg durch die Nennung eines ihrer Besitzer, des Grafen Ludolf II. von Wohldenberg, im Jahre 1172.

Weiterlesen: Die Anfänge

Das Mittelalter

Das bedeutendste Mitglied einer Wohldenberger Familie ist Benno von Wohldenberg. Benno, im Jahre 1010 in Hildesheim geboren, war Schüler des hl. Bernward. Als Achtzehnjähriger trat er in das Hildesheimer Benediktinerkloster St. Michael ein, dem er später als Abt vorstand. Von dort berief ihn Kaiser Heinrich III. als Domherr und Leiter der Domschule nach Goslar. Im Jahre 1066 wurde er zum Bischof von Meißen gewählt, wo er 1106 starb. 1523 wurde Benno von Papst Hadrian VI. heiliggesprochen. Herzog Albrecht von Bayern übertrug seine Gebeine 1576 nach München. Seither wird St. Benno, der Wohldenberger, als Patron von München und von Altbayern verehrt.

Weiterlesen: Das Mittelalter

Der dreissigjährige Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg erlitt der Wohldenberg beträchtliche Zerstörungen. Im Jahre 1641 zerstörte das kaiserliche Heer von Bockenem aus die Burg, die demnach ein Stützpunkt der Schweden gewesen sein muß. Im selben Jahr diente der Wohldenberg dem kaiserlichen General Piccolomini als Feldlager.

Weiterlesen: Der dreissigjährige Krieg

Johann Friederich Antonius von Bocholtz

ImageAm 27.01.1681 wurde Johann Friederich Antonius von Bocholtz auf dem Wohldenberg geboren. Unter ihm sollte die Burg eine neue Blütezeit erleben. Bereits im Jahre 1698 war Joh.Fr.A. v. Bocholtz Domherr zu Hildesheim und Halberstadt, 1707 wurde er zusätzlich Kanonikus, später Dekan am Stift St. Andreas in Hildesheim. Mit dem Tode seines Vaters im Jahre 1701 wird er auch das Wohldenberger Drostenamt übernommen haben. Eine Inschrift am Sockel der Pestsäule, die er erneuern ließ, nennt ihn zumindest 1704 als Drosten zu Wohldenberg.

Weiterlesen: Johann Friederich Antonius von Bocholtz

Die Säkularisation

Die Säkularisation der geistlichen Fürstentümer im Jahre 1802 bedeutete auch für den bischöflichen Amtssitz Wohldenberg das Ende. Das Gebiet des Fürstentums Hildesheim fiel als Entschädigung für die Besetzung linksrheinisch gelegener Gebiete durch Frankreich an das Königreich Preußen.

Weiterlesen: Die Säkularisation

Heute

Auf dem Bergfried wurde von der Firma Mannesmann Mobilfunk 1993 eine Antennenanlage installiert. Der Turm ist tagsüber für Besucher geöffnet; 132 Stufen führen in 32 Meter Höhe und bieten einen fantastischen Ausblick.

Weiterlesen: Heute