Die St. Hubertus Kirche

wohldenberg_a_2.jpg Die Burgkirche hat heute den Status einer Pfarrkirche für die katholischen Christen des Wohldenberges und des Dorfes Sillium. Das Giebelkreuz der Hubertuskirche ist das schwarz-goldene Kreuz des Deutschen Ordens.

Allsonntäglich wird hier um 11 Uhr die heilige Messe gefeiert.

Die Kirche wird allerdings auch stark von Gästen aus der näheren und weiteren Umgebung des Wohldenberges aufgesucht, die die Stille und die Abgeschiedenheit dieses Ortes lieben.

Viele nutzen ihren Aufenthalt hier für einen Moment der Erholung durch Gebet, Stille und Meditation - getreu dem Wahlspruch des Drosten von Bocholtz: SOLITUDO SOLA BEATITUDO.

Pfarrkirche St. Hubertus

Erhebung zur Pfarrei um 1643
Kirche erbaut: 1731, Renovierung 1986
Konsekration des neueingerichteten Hauptaltares: 20.4.1986 durch Bischof Josef Homeyer
Pestsäule (auf halber Höhe des Burgberges): 1518, umgearbeitet 1704
Kirchenbücher seit 1671
Pfarrhaus: 1736
Anschrift: Wohldenberg 2, 31188 Holle

Pfarrer : Stefan Lampe (wohnhaft im Pfarrhaus auf dem Wohldenberg)
Pfarrbüro der Kirchengemeinde Wohldenberg in Sottrum

Die bisherige Pfarrei St. Hubertus wurde am 31.07.2004 aufgelöst und ging in der am 01.08.2004 neu gegründeten Pfarrei St. Hubertus Wohldenberg auf, die nun auch das Gebiet der bisherigen und am 31.07.2004 aufgelösten Kirchengemeinden St. Andreas Sottrum, St. Josef Henneckenrode, St. Marien Grasdorf und St. Albertus Magnus Baddeckenstedt umfasst.

Grußworte der Kirchengemeinde aus dem Downloadbereich: Willkommensgruß Hubertuskirche Willkommensgruß Hubertuskirche

Der Patron

Von welchem Zeitpunkt an die Burg über ein eigenes Gotteshaus verfügte, ist uns nicht bekannt. Nachgewiesen wird die Existenz einer Kapelle in der Burg erst im Jahre 1286 durch die Erwähnung eines Burgkaplans mit Namen Henricus.

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Die Reformation

In den Jahren 1557 bis 1559 diente die inzwischen braunschweigisch gewordene Burg Wohldenberg als Wohnsitz für den Hildesheimer Bischof Burchard v. Oberg. Sie war damit sicherlich Ort gottesdienstlicher Handlungen. Das Jahr 1568 bedeutete für den Wohldenberg das vorläufige Ende des katholischen Kultus.

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Nach 1660

Nach der Rückgabe der Ämter des sog. Großen Stiftes an den Bischof von Hildesheim wird im Jahre 1660 wieder ein katholischer Priester auf dem Wohldenberg erwähnt. Die Bevölkerung des Amtes war inzwischen jedoch evangelisch geworden. Die kleine katholische Gemeinde, die nun rund um die Burg entstand, setzte sich zusammen aus der Familie des kath. Drosten von Bocholtz, den der Bischof aus dem Rheinland ins Bistum gerufen hatte, dem Amtspersonal und den Bediensteten der Burg.

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Die Architektur

Auf dem Wohldenberg residierte zu Beginn seiner Amtszeit der Droste Johann Friederich Antonius Freiherr von Bocholtz. Diesem Wohldenberger Drosten ist wohl die Initiative für die Entstehung der Hubertuskirche zu verdanken

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Die Innenausstattung

Der Gesamteindruck der Kirche wird durch ihre reiche Ausstattung bestimmt. Sie präsentiert sich heute in Braun- und Bronzetönen. Der Besucher, der die Kirche vor ihrer letzten grundlegenden Renovierung, also vor dem Jahre 1986, gesehen hat, und sich an ihre Farbgebung in Weiß, Grau, Silber und Gold erinnert, ist zunächst überrascht.

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Der Hochaltar

Das Gemälde des Hochaltares zeigt Christus am Kreuz. Hinter dem Golgotha - Hügel ist rechts die Silhouette festungsähnlicher Gebäude zu erkennen. Es handelt sich hier allerdings um eine fiktive Darstellung und nicht etwa um eine Abbildung der Burg Wohldenberg. Über dem Altarbild sehen wir erneut das Wappen des Erbauers der Kirche, Clemens August.

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Der Rosenkranzaltar

Das Gemälde des rechten Seitenaltares zeigt die Übergabe des Rosenkranzes durch Maria an den heiligen Dominikus. Um diese Szene herum sind die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes bildlich dargestellt, angefangen von der Verkündigung bis hin zur Krönung Mariens im Himmel. Vom Ordensgründer Dominikus wird angenommen, er habe der Kirche das Rosenkranzgebet geschenkt.

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Die Orgel

Von der Orgel der Hubertuskirche weist lediglich das Gehäuse den ursprünglichen, d. h. barocken Zustand auf. Das heutige Instrument ist ein Werk des Hüddessumer Orgelbauers Manfred Gaulke aus dem Jahre 1985.

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