Pfarrer Stefan Lampe

Heute wohnt in der Burg der Pfarrer der Gemeinde St. Hubertus, Wohldenberg:






  • Jahrgang 1967, geboren am 16. Juli
    Aufgewachsen in Barsinghausen am Deister
  • 1989 Abitur im Internat des Collegium Marianum in Neuss am Rhein
  • Theologiestudium in Münster/Westfalen und Pittsburgh/USA
  • Diakonenweihe am 08.12.1995
  • Diakonatszeit in Peine, Pfarrei Zu den Heiligen Engeln
  • Priesterweihe am 08.06.1996
  • Erste Kaplanszeit 1996-1999 in Holzminden, St. Josef
  • daneben 1997 - 2001 Beauftragter für Internetseelsorge in St. Bonifatius in www.funcity.de
  • Zweite Kaplanszeit 1999-2002 in St. Marien, Lüneburg
  • Pfarrer in Adendorf und Lüneburg 2002-2008
  • von 2002 bis 2008 Rector Ecclesiae im Hospiz St. Marianus, Bardowick
  • Seit Februar 2008 Pfarrer der Gemeinde St. Hubertus, Wohldenberg
  • Seit 2008 Hausgeistlicher der Jugendbildungsstätte Wohldenberg
  • 2008-2010: Diözesan-Ministrantenseelsorger
  • Seit Oktober 2012: Dechant des Dekanates Alfeld-Detfurth
  • Seit Juni 2016: Leitender Pfarrer der Pfarrgemeinden Bad Gandersheim, Seesen und Wohldenberg


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"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei",
heißt es schon im Alten Testament.

Lebensgefährten: Zwei vier (mehrere...) kuschelige Albino-Angora-Hasen, alle hören auf den Namen "Mutz", gehen mit Pfarrer Lampe durch dick und dünn. Ein Auserwählter (Abel, also known as "Meister Lampe") wohnt seit 2010 im Pfarrhaus; in den Gartenställen hausen seine zahlreichen Verwandten. Es gibt regelmäßig flauschigen Nachwuchs! Eintragen in die Warteliste? - gern!

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Vorstellung aus dem Pfarrbrief 2/2008: 16 Fragen an unseren neuen Pfarrer

Redaktion:
Lieber Herr Pfarrer, die ersten 100 Tage in Ihrer neuen Gemeinde sind für Sie herum. Wir nehmen das zum Anlass für ein kleines Frage-Antwort-Spiel. Jede Frage muss beantwortet werden, es gibt kein Weiter. Machen Sie mit?
Pfarrer Lampe: Aber gern!

Red.: Vervollständigen Sie bitte den folgenden Satz:
Mein Name ist Stefan Lampe und ich bin...… …
...für Euch Pfarrer und mit Euch Christ (frei nach einem Zitat von Augustinus).

Red.: Was gefällt Ihnen an unserer Gemeinde?
Die Menschen!: Das Engagement vieler Ehrenamtlicher; meine Mitarbeiter/innen, unsere fünf schönen Kirchen und das gottesdienstliche Wandern zwischen den Kirchtürmen; das Jugendhaus, die alte Burg, in der ich zuhause sein darf - und die herrliche Landschaft: Ein Vorgeschmack vom Paradies!

Red.: Was ärgert Sie an unserer Gemeinde?
Kann ich nicht doch Weiter sagen? Ich bin noch in den Flitterwochen. Fragen Sie mich mal in einem Jahr…. Bis dahin bin ich einfach nur verliebt.

Red.: Welche Person hat Sie stark beeinflusst?
Mehrere! Meine schlesische Großmutter, meine Eltern, einige Seelsorger, mein persönlicher Freundeskreis, und manche Menschen, denen ich begegne und die so etwas sind wie eine lebendige Bibel.

Red.: Welche Bibelstelle gibt Ihnen (heute) Kraft für den Alltag?
Die Freude an Gott ist unsere Kraft (Nehemia 8,10)

Red.: Haben Sie einen Lieblings-Theologen?
Das wechselt. Im Moment helfen mir Romano Guardini, Dorothee Sölle und Joseph Ratzinger, ähm, Benedikt XVI.

Red.: Was freut Sie an der Kirche?
Viel! Wo soll ich anfangen? Die Gegenwart Gottes. Die Kunst der Liturgie. Das grenzenlos Katholische. Unser Weltbürger-Sein. Der Papst. Das der Kirche innewohnende und sie stets übersteigende Geheimnis. Soll ich weitermachen? - Ich käme so schnell an kein Ende!

Red.: Was ärgert Sie an der Kirche?
Papierflut, Sitzungsschwemme, Kleinmut und Verzagtheit. Festhalten an ewig Gestrigem.

Red.: Was wünschen Sie der Kirche?
Ein neues, andauerndes Pfingsten. Mut zur neuen Definition dessen, was die Aufgabe und der Dienst unserer Kirche in der Gegenwart ist. 

Red.: Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Ich habe eigentlich kein Motto. Aber auf meinem Schreibtisch steht ein schönes Gebet, das mich seit Jahren begleitet: "Gott, schenke mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann  und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden" (von C. F. Oetinger).

Red.: Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?
Beim Gärtnern rund um das Pfarrhaus, auf dem Mountainbike, beim Wandern, abends mit einem guten Buch und einem Glas trockenen (möglichst italienischen) Weißweins, und, wenn ich im Urlaub bin, mit Freunden herumstromernd zwischen alten Ruinen, gern in Italien, Griechenland oder der Türkei.

Red.: Welche Bücher haben Sie in letzter Zeit gelesen?
1. Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg. (Alltags-Spiritualität von heute, leicht verdaulich, ein klasse Buch. Es erinnert mich an mein eigenes Wandern auf dem Jakobsweg 2007).
2. Manfred Lütz: Der blockierte Riese. Eine Psycho-Analyse der katholischen Kirche. Erhellende Einsichten eines kirhlich denkenden Psychologen!
3. Andreas Eschbach: Ausgebrannt. Fesselnder Roman! Eschbach lesen und alle Termine absagen (gilt eigentlich für jedes seiner Bücher)!

Red.: Welche Musik hören Sie gern?
Die Orgelwerke von Johann Sebastian Bach (der 5. Evangelist), Cesar Franck, aber auch mal gern was zeitgenössisch Schräges, Poppiges. Laut ist gut - die Burg hat dicke Mauern! Und dann mache ich ja auch gern mal selbst Musik: an der Orgel, mit dem Akkordeon oder am Klavier.

Red.: Von welchem Leben träumen Sie heimlich?
Na, wenn ich das sagte, wär's ja nicht mehr heimlich! Aber Scherz beiseite: So ziemlich von dem, das ich führe. Ich habe einen wunderschönen Beruf und kann in ihm recht frei versuchen, meinen Alltag so zu leben, dass er meinen Träumen zumindest nahekommt. Merkwürdig, dass der Beruf des Priesters nicht völlig überlaufen ist. Für mich war es die beste Entscheidung meines Lebens. Für mein Alter: Ich träume von einem Häuschen in der Toskana.

Red.: Sie haben gesagt, Sie möchten die nächsten zwölf Jahre in unserer Gemeinde bleiben. Was wollen Sie bei Ihrer Verabschiedung im Jahre 2020 erreicht haben?
1. Ich möchte mitgeholfen haben, dass Menschen, mit denen ich zusammentraf, Gottes Wegbegleitung und Hilfe in ihrem persönlichen Leben wahrnehmen.
2. Ich möchte viele Menschen ermutigt haben, ihre Talente zu entdecken und in unserer Gemeinde zum Einsatz zu bringen.
3. Ich möchte unnötige Priesterzentriertheit abgebaut haben.
4. Ich möchte meinem Nachfolger eine selbstbewusste, zukunftsfähige Gemeinde hinterlassen, die einem Garten gleicht, der von blühender Lebendigkeit strotzt (der Gedanke stammt von Johannes XXIII.).

Red.: Wir bedanken uns für Ihre Antworten!
Ich bedanke mich für Ihre Fragen!

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